
Begegnungsräume schaffen
Eine Stadt lebt von ihren Menschen und Menschen leben von Begegnungen. Lasst uns gemeinsam Begegnungsräume schaffen, die uns als Stadtgesellschaft zusammenwachsen lassen. Mit Herz für ein solidarisches Bochum!
Räume, die uns zusammenbringen
Begegnungsräume sind mehr als nur Orte, sie sind das Herz einer lebendigen Gemeinschaft. Hier entstehen Gespräche zwischen der Rentnerin und der jungen Mutter, zwischen dem Handwerker und der Studentin, zwischen Menschen, die schon immer hier leben, und denen, die neu dazugekommen sind.
Bochum muss Orte bieten, in denen solche Begegnungen selbstverständlich sind. Wo es in jedem Stadtteil Orte gibt, an denen Menschen sich ungezwungen treffen können. Nachbarschaftszentren, die wirklich leben.
Für jede Generation, für jede Lebenssituation
Ein Spielplatz, auf dem sich nicht nur Kinder treffen, sondern auch ihre Eltern ins Gespräch kommen. Ein Mehrgenerationenhaus, in dem Oma ihre Geschichten erzählt und gleichzeitig von den jungen Leuten das Smartphone erklärt bekommt. Werkstätten, in denen man gemeinsam repariert und dabei über das Leben plaudert.
Begegnungsräume müssen so vielfältig sein wie wir Menschen. Manche brauchen die Ruhe eines Lesecafés, andere die Lebendigkeit eines Jugendzentrums. Manche finden sich beim Sport, andere beim gemeinsamen Kochen. Wichtig ist, alle miteingeschlossen werden und dass sich alle willkommen fühlen.
Kleine Schritte, große Wirkung
Begegnungsräume entstehen nicht von allein!
Manchmal reicht schon eine Bank am richtigen Ort, ein überdachter Platz, wo man auch bei Regen verweilen kann. Manchmal ist es ein Gemeinschaftsgarten, in dem Menschen zusammen säen und ernten.
Begegnung braucht Mut – und Unterstützung
Nicht jeder geht von sich aus auf andere zu. Manche sind schüchtern, manche haben schlechte Erfahrungen gemacht, manche wissen einfach nicht, wo sie anfangen sollen. Deshalb brauchen Begegnungsräume auch Menschen, die sie mit Leben füllen, z.B. Nachbarschaftslotsen, ehrenamtliche Helfer, Kulturvermittler.
Aus Liebe zu unserem Miteinander
Warum ist mir das so wichtig? Weil ich glaube, dass Begegnungsräume das Fundament für alles andere sind. Hier entsteht Vertrauen.
In einer Zeit, in der viele Menschen einsam sind, in der Vorurteile wachsen und Gräben tiefer werden, sind Begegnungsräume unsere Antwort. Sie sind Orte der Hoffnung, der Menschlichkeit, der gelebten Solidarität.
Lasst uns gemeinsam Bochum zu einer Stadt machen, in der Begegnungen möglich sind – jeden Tag, in jedem Stadtteil, für jeden Menschen.